Inhalt:
Tighe hat ein ernsthaftes Problem. Nachdem nach dem letzten großen Angriff alle Klone vernichtet wurden, hat es sein Klone geschafft, die Flucht zu ergreifen. Und jetzt ist er ziellos mordend in der Stadt unterwegs. Als wäre das noch nicht schlimm genug, muß Tighe in Visionen die Taten durch die Augen des Klone mitverfolgen. Bis der Klone auf die FBI-Agentin Delaney trifft und diese angreift. Doch diesmal schafft er es nicht zu töten. Doch irgend etwas ist bei dem Angriff geschehen, denn nun hat sie Visionen und Tighe tappt auf einmal im dunkeln. Doch er schafft es, Delaney ausfindig zu machen. Doch nun muß er sie von seiner Unschuld überzeugen. Denn ohne ihre Hilfe wird es ihm nicht gelingen, seinen Klone zu finden. Delaney ist hin- und hergerissen zwischen Angst und Anziehung.
Meine Meinung:
Rrrrrrr ... kann man da eigentlich nur sagen. Denn dieser Band geht wieder einmal unter die Haut. Tighe ist ebenfalls einer der 9 Krieger, die als einzige noch ihre Gestalt wandeln können. Jeder Krieger hat sein eigenes Tier in sich und bei Tighe ist es, wie man am Cover unschwer erkennen kann ein Tiger. Doch so einfach, wie das hier klingt, ist es gar nicht. Denn durch die Spaltung seiner Seele, rennt ein Klone von ihm rum. Und je länger die Seele gespalten ist, desto weniger hat Tighe seinen Tiger unter Kontrolle. Er muß unbedingt die andere Hälfte seiner Seele zurückerhalten, denn sonst wird er nicht überleben. Doch sein Klone ist clever, er lernt, er entwickelt sich. Und so wird es immer schwerer, ihn zu fassen.
Ich muß ehrlich sagen, an Spannung übertrifft dieser Band den ersten sogar noch. Gut, man weiß ja auch nun, worauf man sich einläßt, was die Hintergründe der Geschichte sind. Und so kann man sich eigentlich noch ein ganzes Stück leichter in die Geschichte verlieren. Tiefer in sie verlieren.
Wie schon im ersten Band bin ich begeistert davon, daß jeder Krieger seine eigene Gestalt und damit seine eigenen Eigenarten hat. Das macht die Geschichten so viel individueller, weil man nie weiß, was das Tier mit sich bringt.
Die Charaktäre sind die typischen aus solchen Geschichten. Tighe zurückhaltend, mit harter Vergangenheit, verbittert, kann sein Herz nicht öffnen. Delaney jedoch steht ihm in nichts nach. Auch sie hat eigentlich nur ihren Job im Kopf, kann Tighe nicht vertrauen, setzt ihren Job höher an, als die Gefühle für ihn und bringt ihn damit in tödliche Gefahr. Doch glaubt mir, man fiebert mit beiden mit, weiß eigentlich schon viel früher von den Gefühlen, die sie wirklich haben und doch nicht in der Lage sind zu zeigen.
Und genau so geschickt finde ich, wie die Autorin schon die Anfänge des nächsten Bandes in diesen Teil mit einwebt ... als Randgeschehen, fast wie nebenbei, aber doch unübersehbar. Man weiß jetzt schon, es wird spannend weitergehen mit den Kriegern.
Vielleicht nochmal der Hinweis ... es wird natürlich auch wieder richtig richtig heiß ... wer so etwas nicht mag, der ist hier definitiv falsch. Denn Leidenschaft, Sex und Erotik gehört hier einfach dazu.
Und einen Satz hab ich Euch auch mitgebracht ... es gäbe so viele schöne ... hach ja: "Er spürte, wie sich tief in ihm etwas regte, als hebe der Tiger den Kopf und wittere etwas im Wind. Er konnte ihr nicht das Leben nehmen. Aber er konnte sie auch nicht gehen lassen."
Fazit: Der zweite Teil der Reihe steht dem ersten in nichts nach. Im Gegenteil, er ist fast noch spannender, packender, mitreissender und macht absolute Sucht nach dem nächsten Teil!
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Das Buch gefällt mir besser als das 1. obwohl mir alle unheimlich gut gefallen haben.. Tighe bleibt halt mein Lieblingscharakter weiter lesen »
Ungezähmte Fortsetzung ohne große Überraschungen
Inhalt
Krieger des Lichts 02. Ungezähmte Begierde setzt an, wo Krieger des Lichts 01. Ungezähmtes Verlangen aufhörte. Es vergeht also kaum Zeit zwischen den Handlungen der Romane und der rote Faden, der im Reihenauftakt begonnen wurde, wird hier weitergestrickt. Aus diesem Grund sollte Pamela Palmers Reihe auf jeden Fall in der Erscheinungsreihenfolge gelesen werden, um die Hintergründe des Geschehens erfassen zu können.
Fortgesetzt werden nun die Erlebnisse der Tiergestaltwandler, die die Autorin Therianer nennt. Unter der Führung des Löwen, Lyon, der Hauptcharakter des Reihenauftaktes war, leben 9 Tiere, die von den ursprünglichen Therianern übrig geblieben und anhand ihrer Namen (Lyon, Paenther, Foxx, Wulfe, Tighe usw.) leicht zu identifizieren sind, zusammen.
Dank der Strahlenden, die in Band 1 gefunden und inthronisiert wurde, sind sie wieder in der Lage, sich in Tiere zu verwandeln, um unter anderem auch die Menschen zu schützen.
Sie sind unsterblich und halten sich naturgemäß von den Menschen fern, um nicht aufzufallen.
Leider aber war in Band 1 etwas schief gegangen, und durch die Machenschaften der Hexe Zaphene, die Vhyper auf ihre Seite ziehen konnte, wurden die Gestaltwandler geklont. Mit Ausnahme von Tighes Klon konnten diese jedoch vernichtet werden.
Die Ausgangssituation der Fortsetzung ist nun die, dass Tighes Klon und auch Vhyper mit der wichtigen Dämonenklinge auf der Flucht sind.
Und genau dieser Klon macht inzwischen Karriere als "D. C. Vampir". Er tötet sich durch die Bevölkerung und hat flugs FBI-Agentin Delaney Randall im Nacken. Als sie meint, ihn gestellt zu haben, entkommt sie seinem Angriff nur knapp und wird fortan von Mordvisionen geplagt.
Wie sich herausstellt, teilen sich Tighe und sein Klon die Seele, sodass er visionsartig dessen Taten erlebt. Plötzlich aber werden diese Visionen, die ihn eigentlich den Verstand verlieren lassen, aber notwendig sind, um seinen Klon zu finden, "gestohlen", und er findet heraus, dass diese nun bei Delaney sind, die er für tot hielt. Er muss die junge Frau also finden, um die Visionen aus ihrem Kopf zu entfernen.
Es gelingt ihm aber nicht, ihren Geist zu bereinigen, anstatt dessen beschert er ihr, wie Lyon schon Kara, ein atemberaubendes erotisches Erlebnis.
Während die übrigen Therianer auf den Tiger einreden, Delaney müsse getötet werden, holt er sie in ihr Quartier, doch auch dort können sie ihre unerklärliche Anziehung nicht verleugnen. Es fällt ihr schwer, Tighe zu vertrauen, immerhin gleicht er ihrem Angreifer aufs Haar. Ganz offensichtlich hat er etwas zu verbergen, versteckt seine Augen ständig hinter einer Sonnenbrille, und dennoch ist Delaney ihm gegenüber machtlos.
Die Zeit wird knapp. Der Klon des Tigers muss dringend gefunden werden, denn seine Seele wird zunehmend schwächer und droht gänzlich zu vergehen. Geschieht das, wird der eigentlich unsterbliche Tiger sterben.
Es kommt schließlich zur unvermeidlichen Paarungszeremonie, bei der Tighe die Sterbliche zwar an sich bindet, sich aber nicht an sie, denn nicht nur Delaney schleppt gewaltige Vergangenheit mit sich herum ...
Meine Meinung
Auch nach "Ungezähmte Begierde" bleiben die "Krieger des Lichts" eine Reihe, die mich unentschlossen zurücklässt.
Einerseits gelingt es der Autorin, in diesem Fall mit dem kleinen Nebenhandlungsstrang um Paenther, ihre Handlung so zu gestalten, dass mit Ende des Buches zwar die Liebesgeschichte unter Dach und Fach, aber der rote Faden eben ungeklärt ist. Damit bleibt immer ein Hauch Neugier bestehen. Auch wenn man weiß, dass der nächste Krieger mit einer Gefährtin versorgt wird, muss man nicht unbedingt sofort Schema F befürchten, denn Kara und Delaney sind vollkommen unterschiedliche Charakter mit unterschiedlichem Hintergrund als Mensch.
Andererseits gibt es leider Einiges, das mich nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt.
Ich lese gern erotische Romane, aber dann muss für mich eben alles stimmen.
Was in meinen Augen für Pamela Palmers Geschichten zwangsläufig nicht passt, ist das Attribut "Romantik", obwohl das nun rein gar nicht ausschlaggebend für erotische Interpretationen ist. Nun mag jeder einen anderen Begriff mit Romantik verbinden, für mich jedenfalls kann es bei den Gestaltwandlern der Autorin von vornherein nicht wirklich romantisch zugehen. Die tierischen Protagonisten werden animalisch dargestellt und haben, auf den ersten Blick, kein vorangiges Interesse an Beziehungen und Bindungen. Ebenso scheinen sie nicht dazu bestimmt, menschliche Partnerinnen zu haben. Da weibliche "Artgenossen" nicht wie Sand am Meer zu finden sind, müssen zwangsläufig sterbliche Protagonistinnen her. Da Pamela Palmers Geschichten nicht in einer Anderswelt angesiedelt sind, sondern ihre Gestaltwandler, wenn auch zurückgezogen, in der Menschenwelt leben, sind Begegnungen mit Menschenfrauen vorprogrammiert. Der Konflikt, der automatisch entsteht, wenn unsterblich auf sterblich trifft, ist auch bei Pamela Palmer nicht neu. Anders als im Vampirroman sind ihre Therianer erfrischenderweise aber nicht in der Lage, den Menschen zu wandeln, sodass man zunächst einer sorgenvollen Beziehung entgegenblickt, in der irgendwann der Unsterbliche ohne Gefährtin dasteht. Das umschifft die Autorin in "Ungezähmte Begierde" aber gekonnt mit einer kleinen Überraschung.
Kommt es zu Bindungen, spielen Paarungsrituale eine tragende Rolle. Dort geht es eindeutig um Sex, der keine Rücksicht auf das menschliche Schamgefühl nimmt, dem weiblichen Part zwar immer Höhen der Befriedigung verschafft, ihn aber gleichzeitig zum Paarungsobjekt degradiert. Das passt zwar zu den animalischen Hauptcharakteren, fordert aber einige Toleranz vom Leser. Damit halte ich die Reihe auch nicht für eine Empfehlung für Fans von Lara Adrian usw., denn deren Geschichten halte ich für emotional und romantisch deutlich ausgefeilter.
Wie bereits in "Ungezähmtes Verlangen" vermisse ich auch in "Ungezähmte Begierde" die sich anbahnende Liebe. Die Handlung spielt sich in nur wenigen Tagen ab, sodass das Wachsen der Emotionen und Beziehung eher ausgeschlossen ist. Wieder habe ich das Gefühl, es hat ein Unsichtbarer mit dem Finger geschnippt, sodass die Protagonistin endlich erkennt, dass sie ihren Tiger von ganzem Herzen liebt, ja sogar für ihn sterben würde und damit letzten Endes das Tier zähmt.
Die "Krieger des Lichts" sind Bücher, die ich zwischendurch immer wieder weglegen will, weil mich das aufgezwungene erotische Knistern und dieses "Sie ist so wunderschön, aber ich darf mich nicht an sie binden" buchstäblich erschlägt. Es gibt Elemente, die sich wiederholen, z. B. die Tatsache, dass Tighe Delaneys Gefühle auf der Zunge schmecken kann. Erst hielt ich das für eine Metapher, und kurz bevor dieser Fakt bei mir die Nervgrenze in Sachen Wiederholungen überschritt, wurde erklärt, dass es tatsächlich so ist. Während ich ein Fan von mentalen Verbindungen zwischen Protagonisten bin, fühlte ich mich von Delaneys kursivgedruckten Hilferufen "Tighe, Tighe ..." schon beinahe belästigt, weil sie mir so gar nicht zu ihrem Charakter zu passen schienen. Daneben sind die Romane auch sprachlich keine Lieblingsbücher, was auf keinen Fall an der Übersetzung liegt. Gefühlsbeschreibungen etc. sind in "Ungezähmte Begierde" eher zurückgenommen, sodass mir das Sichhineinleben schwerfiel. Auch wird die erotische Sprache hier wesentlich deutlicher.
Band 1 hat mir doch einen Hauch besser gefallen, da die Entwicklung der weiblichen Protagonistin Kara dort besser ausgearbeitet ist, während in Band 2 die vermeintlich taffe Delaney in verschiedener Hinsicht unterworfen und manipuliert wird. So nährt sich das Gefühl, dass die weiblichen Parts in Pamela Palmers Reihe nur schmückendes Beiwerk sind (vor allem sind sie wieder einmal schön, nein, wunderschön und wohlproportioniert), während das Maskuline im Vordergrund steht.
Echte Spannung kommt erst gegen Ende auf, während die in "Ungezähmtes Verlangen" noch präsente Gefahr durch die Drager und die drohende Erweckung des Satanan ein wenig im Hintergrund bleiben, weil die Geschichte um Tighes Seelenrettung schon komplex genug ist.
Alles in allem sind diese Fantasy-Romane bislang Geschichten, die mich als Beobachter außen vor, mich also zuschauen lassen, mir aber trotz Settings in der menschlichen Welt kaum Identifikationspotenzial bieten. Ja, auch bei Fiktion und Fantasy wünsche ich mir einen Funken Realität, der es mir gestattet, mich in Stories hineinzuleben.
Leider ist mir hier die Erotik schon fast überpräsent, sodass man rasch Details und Szenen überliest, weil man sie schlichtweg nicht mitbekommt.
Fazit
"Ungezähmt" ist bei Pamela Palmer Programm.
Wer ungezähmte Fantasy-Erotik lesen will, ist mit ihrer Reihe gut beraten.
Ansonsten kann ich mein Fazit zu "Ungezähmtes Verlangen" auf "Ungezähmte Begierde" anpassen:
Pamela Palmers "Krieger des Lichts 02: Ungezähmte Begierde" ist kein atemberaubend spannendes, aber auch kein langweiliges Buch und ein netter Zeitvertreib bei grauem Regenwetter.
Es bietet quasi von allem ein Quäntchen: Magie und Legenden, Gut und Böse, Kampf und Tote, Erotik und Liebe. Anspruch (inhaltlich und sprachlich): 3 von 5 (hier liegt der Inhalt vor der Sprache)
Auf jeden Fall ist diese Reihe etwas für Leser, die (fantastische) Erotik mögen, die nicht durch die Blume dargestellt wird, und sich von starken, maskulinen und animalischen Protagonisten angezogen fühlen.
Freunde zarter Romanzen werden vermutlich enttäuscht, dabei sollte man jedoch weder sprachlich anspruchsvoll sein noch ausgeklügelte fantastische Welten und Szenarien erwarten.
Aufmachung: 4 von 5
Brutalität (Kampfszenen/Gewalt/Gore/Tempo): 3 von 5
Erotik (Häufigkeit/Explizität/Sprache): 4 von 5
Gefuehl/Subtilität: 1 von 5
Humor: 1 von 5
Spannung/Handlungsdichte/Dynamik: 3 von 5
Gesamteindruck:
3 von 5 Punkten
schliessen
es lohnt sich auf jedenfall sie zu lesen.
ja das buch war echt der hammer es gibt zwar erst 2 bänder der reihe aber ich habe mich trotzdem schon die reihe verliebt!!!
endlich der zweite teil, zu meiner freude über meinen lieblingscharakter^^