Schreiben Sie hier eine RezensionGeschrieben am: 29.07.2011 von: Gast
Bewertung:
Ein gelungenes Werk, welches die Feengeschichten vergangener Jahrhunderte in die heutige Zeit katapultiert. Wer sich nicht für das übliche ...
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Ein gelungenes Werk, welches die Feengeschichten vergangener Jahrhunderte in die heutige Zeit katapultiert. Wer sich nicht für das übliche Vampirgeschreibsel interessiert ist hier genau richtig. Die Mischung zwischen alt bekannten Legenden und der heutigen Zeit lässt keine Langeweile aufkommen.
Im ersten Teil lernt man Toby kennen und erhält erste Einblicke in ihr Leben. Natürlich werden nicht alle Karten sofort auf den Tisch gelegt. Der Leser erfährt über die Hauptperson nur, was er zu diesem Zeitpunkt unbedingt wissen muss. Doch aufgepasst, manche unscheinbaren Bemerkungen braucht man für später.
Der Fall, den die Privatdetektivin lösen muss wenn sie überleben will, ist ebenfalls eine sehr gelungene Konstruktion. Schön ist, dass der Fall abgeschlossen ist und man nicht monatelang auf die Fortsetzung warten muss.
Was zum weiterlesen motiviert ist die Geschichte der Hauptdarstellerin selbst, welche sich ständig weiter entwickelt und somit niemals langweilig wirkt. Die Kombination zwischen Abenteuer und Mythologie finde ich persönlich sehr gelungen.
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Geschrieben am: 27.02.2011 von: Gast
Bewertung:
Inhalt:
October Daye, genannt Toby, ist ein Wechselbalg mit beschränkt magischen Fähigkeiten. Nachdem sie vierzehn Jahre aus dem Verkehr gezogen, ...
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Inhalt:
October Daye, genannt Toby, ist ein Wechselbalg mit beschränkt magischen Fähigkeiten. Nachdem sie vierzehn Jahre aus dem Verkehr gezogen, indem sie in einen Fisch verwandelt wurde, hat sie Mühen in ihr altes Leben zurückzufinden. Früher war sie Detektivin, doch daran wagt sie nicht einmal mehr zu denken.
Dann bekommt sie von ihrer Freundin Evening einen Anruf, die ihr kurz vor ihrer Ermordung eine Fessel auferlegt. Diese Fessel besagt, dass Toby verpflichtet ist Evenings Mörder zu offenbaren und zu finden, bis zu ihrem eigenen Tod.
Toby muss also um jeden Preis den Mörder finden, ansonsten stirbt auch sie, doch wenn der Mörder nicht gefunden werden will und Anschläge auf sie verübt werden, kann sich das als sehr schwierig gestalten.
Meine Meinung:
Seanan McGuires Roman hat mich nicht besonders fesseln oder faszinieren können. Die Geschichte versprach vielversprechend zu werden, doch nach über 200 Seiten war ich immer noch gelangweilt.
Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin nicht zurecht, der sehr nüchtern und Emotionslos ausfällt. Außerdem war Toby, die Protagonistin so lieblos- und scheinbar gefühllos. Sie wird angeschossen und stirbt beinahe. - Na und? Interessiert sie nicht sonderlich. Sie erfährt, wie ihre Freundin ermordet wird und bewahrt noch immer einen kühlen Kopf. Das kann durchaus ein Charakterzug sein, da ich ihn ihr nicht abkaufen konnte, wirkte das ganze Geschehen sehr unecht und ich hatte kein gutes Gefühl beim Lesen. Das ist recht erstaunlich, denn die Elemente, die die Autorin eingeflochten hat, haben mir sehr gut gefallen. Einige Passagen sind so schön und so eigen, dass ich mich sehr wunderte, warum der Rest so abfällt und wenig überzeugen kann.
Gegen Ende des Geschehens wurde endlich einmal ein wenig mein Interesse geweckt und ich habe mich nicht durch die Handlung quälen müssen. Leider war die Auflösung ebenfalls nicht nach meinem Geschmack, beziehungsweise kam sie sehr plötzlich und abrupt und ich habe sie nicht geglaubt.
Ich sehe "October Daye" als ein typisches "kann man lesen, muss man aber nicht" Buch an. Ich möchte dennoch gerne die Fortsetzung lesen, weil ich denke, dass die Autorin erst auf den letzten Seiten warm geworden ist und ich deswegen ebenfalls erst so spät hineinfinden konnte.
So bleibt die Hoffnung, dass mich im neuen Band sofort die Handlung mitreißen kann und es keinen langen Anlauf bedarf.
Mein Fazit:
"October Daye 01 - Winterfluch" ist ein Fantasy Roman mit richtig guten Ansätzen und tollen Ideen, die durch eine schlechte Umsetzung leider oft in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Charaktere und besonders die Protagonistin haben mich nicht erreicht. Somit fehlte mir das Gefühl und es konnte keine Spannung bei mir aufkommen. Am Ende steigert sich Seanan McGuire enorm, doch das reicht auch nicht mehr aus, um dem Gesamtwerk Leben und Magie einzuhauchen. Somit beläuft sich mein Fazit auf 3 Sterne.
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Geschrieben am: 22.12.2010 von: Gast
Bewertung:
Anfang Januar diesen Jahres ist im LYX - Verlag das Buch October Daye -Winterfluch herausgekommen. Die Autorin ist die bisher in Deutschland ...
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Anfang Januar diesen Jahres ist im LYX - Verlag das Buch October Daye -Winterfluch herausgekommen. Die Autorin ist die bisher in Deutschland unbekannte Seanan McGuire.
Der Originaltitel lautet in den USA Rosemary und Rue - An October Daye Novel.
Auch möchte ich mich beim Lyx-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, ohne dieses würde diese Rezension nicht entstehen.
Die Protagonistin ist October Daye, kurz Toby.
Sie ist in der Menschenwelt Privatdetektivin und gut im Geschäft.
Auch Familiär kann sie sich nicht beschweren, die hat einen von ihr über alles geliebten Mann und eine süße zwei jährige Tochter. Doch Toby hat ein großes Geheimnis. Sie ist kein normaler Mensch, sondern halb Fee und halb Mensch. Ihre Mutter hatte Feenblut und ihr Vater war ein Normalsterblicher. Doch sie wurde schon früh aus den normalen Familienleben herausgerissen, denn der Wechselbälger- Nachwuchs darf nicht weiter normal in der Menschenwelt aufwachsen. Nachdem Toby das Leben in der Feenwelt hinter sich gebracht hat, beginnt sie zusammen mit ihrer Familie ein neues Leben bei den Menschen. Doch ihre Familie darf niemals von ihrem Geheimnis erfahren.
Als Toby ihren neusten Fall auf den Färsen ist, merkt sie nicht dass sie in eine Falle gelockt wurde.
Sie wird mit einem Fluch belegt und muss ihr Leben in einem Koiteich fristen. Erst 14 Jahre später, ist sie sich der Welt um sich wirklich wieder bewusst.
Sie versucht sich der Feenwelt zu entziehen und ein normales menschliches Leben zu führen, doch sie wird beobachtet und ohne es zu wollen, muss sie eines Tages einen Mordfall aufklären, der nicht nur dem Opfer das Leben gekostet hat, sondern auch ihres bedroht.
Ich war sehr gespannt auf das Buch und mir wurde es auch freundlicher Weise vom Lyx-Verlag zur freien Verfügung gestellt. Auch der Klapptext macht einen recht Neugierig. Doch leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Es ist zwar eine gute Idee von der Autorin am Anfang zu erklären wie die einzelnen Endungen ausgesprochen werden, aber leider fehlen mir im Buch teilweise die Erklärungen der einzelnen Arten der Fea.
Nur bestimmte Arten werden anhand der Story erklärt, doch viele werden nur benannt, was für mich sehr enttäuschend ist.
Auch die gesamte Abhandlung der Story ist zu sehr ineinander Übergreifend, das manche Sachen einfach übererklärt werden und andere Dinge zu wenig thematisiert werden.
Ein wenig Übersicht bekommt man durch die gut strukturierte Kapitelführung, welche sich gut in die Story eingliedert und meistens auch die Spannung mitnimmt oder weiterführt.
Was mich sehr begeistert hat ist die gesamte Story idee, denn es ist eine Krimiidee hinter dem Roman versteckt in der Fabelwesen Welt.
Auch der Schluss ist sehr spannend und nach längerem hineinlesen in die Story wird dieser extrem spannend und reißt einen praktisch mit.
Auch die Umschlaggestaltung ist dem Verlag sehr gut gelungen und macht sehr neugierig auf den Inhalt des Buches.
Das geheimnisvolle dunkelhaarige Mädchen mit den tiefblauen Augen und dem geheimnisvollen Schloss, mit Feenwesen im Hintergrund passt perfekt zum Buch.
Wer also neugierig ist auf einen Feen-Krimi und sich ein wenig Zeit nimmt für die Story, dem wird eine schöne Welt geboten mit den unterschiedlichsten Sagenwesen.
Seit auch gespannt auf Band 2 der Serie "October Daye - Nebelbann", welches schon seit November auf dem Markt ist.
Und ebenfalls auf Band 3 der Serie "October Daye - Nachtmahr", welches schon im April 2011 erscheinen wird könnt ihr sehr gespannt sein.
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Geschrieben am: 17.11.2010 von: Gast
Bewertung:
Inhalt:
October Daye ist ein Wechselbalg, Tochter eines Menschen und einer Feenfrau. Einst verlor sie alles, was ihr lieb war, und seitdem meidet sie ...
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Inhalt:
October Daye ist ein Wechselbalg, Tochter eines Menschen und einer Feenfrau. Einst verlor sie alles, was ihr lieb war, und seitdem meidet sie Menschen und Fae gleichermaßen. Als in San Francisco eine Fürstin der Fae ermordet wird, gerät Tobys Leben erneut aus den Fugen. Durch einen Fluch, den die Fürstin mit ihrem letzten Atemzug ausstößt, ist Toby verpflichtet, die rätselhaften Umstände ihres Todes aufzuklären. Kann sie dies nicht erfüllen, ist ihr eigenes Leben verwirkt.
Meine Meinung:
Ich lese ganz gerne Fantasykrimis, vor allem wenn sie in San Francisco spielen. So war es also kein Wunder, dass ich Winterfluch unbedingt lesen wollte.
Denn allein der Klappentext sprach mich an.
October Daye lebt in zwei Welten, der menschlichen und der, nun sagen wir mal, magischen.
Während sie in der menschlichen Welt als Privatdetektivin arbeitet und ihre Fähigkeiten zu verstecken weißt, kämpft sie in der anderen Welt um die Vorurteile eines Wechselbalges und meidet diese Welt so oft wie sie kann.
Plötzlich wird sie mit einem Fluch belastet, der sie dazu zwingt, einen Mord an einer Fürstin aufzuklären. Wenn nicht, wird auch sie sterben.
So beginnt nun das eigentliche Abenteuer das den Leser fesseln sollte. Bei mir klappte dies allerdings nicht. Die Autorin schaffte es nicht, mich in ihren Bann zu ziehen, denn mir fehlten einfach zu viele Details in der Nebenhandlung, die mir beim Lesen sehr wichtig waren. Oft war es auf mehreren Seiten einfach nur ein Dahingeplätscher der Story und es fehlte dann an Spannung.
Auf der einen Seite voller Fantasie wenn es um Namen und Rassen ging, auf der anderen Seite zu wenig Fantasie um die Nebenhandlung zu festigen.
Die Protagonistin spielte teilweise zu sehr die Heldin im Alleingang, andererseits wirkte sie oft labil und hilflos. Irgendwie passte das nicht für mich zusammen.
Erst zum Ende hin schaffte es Seanan McGuire mich in ihren Bann zu ziehen, allerdings bin ich immer noch hin und her gerissen.
Das Cover ist interessant und fantasievoll gestaltet.
338 Seiten reichen hier völlig aus.
Fazit:
Leider überzeugte mich Seanan McGuire mich mit ihrem Auftakt zur October Daye-Reihe nicht ganz. Mir fehlte es an zu vielen Details und Spannung. Dennoch werde ich dieser Reihe noch eine Chance geben und mich eventuell an den zweiten Teil heranwagen.
An sich ein toller Krimi, dem es meiner Meinung nach, aber leider etwas an Details in der Nebenhandlung, rund um die Protagonistin, fehlte.
Seanan McGuire lebt in einem alten Farmhaus in Nordkalifornien.Winterfluch ist ihr Debütroman. Nebelbann ist der zweite Teil der October Daye-Reihe.
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Geschrieben am: 13.04.2010 von: Gast
Bewertung:
Klappentext:
October Daye ist ein Wechselbalg, Tochter eines Menschen und einer Feenfrau. Einst verlor sie alles, was ihr lieb war, und seitdem ...
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Klappentext:
October Daye ist ein Wechselbalg, Tochter eines Menschen und einer Feenfrau. Einst verlor sie alles, was ihr lieb war, und seitdem meidet sie Menschen und Fae gleichermaßen. Als in San Francisco eine Fürstin der Fae ermordet wird, gerät Tobys Leben erneut aus den Fugen. Durch einen Fluch, den die Fürstin mit ihrem letzten Atemzug ausstößt, ist Toby verpflichtet, die rätselhaften Umstände ihres Todes aufzuklären. Kann sie dies nicht erfüllen, ist ihr eigenes Leben verwirkt.
Meine Meinung:
Toby ist ein sogenanntes Wechselbalg, halb Mensch und halb Fae.Sie ist außerdem Privatermittlerin, bei ihrem neuesten Fall, eine Entführung, kommen ihr 14 Lebensjahre abhanden. Dabei verliert sie noch ihren Mann und die Tochter.
Aus Enttäuschung und Frustation wendet sich Toby von der Welt der Fae ab und kämpft sich in der Welt der Menschen so leidlich durch.Eines Tages bekommt Toby einen Anruf von Evening Winterrose, eine Fürstin der Fae. Sie muß den Tod der Fürstin durchs Telefon miterleben. Mit letzter Kraft bindet Evening Toby durch einen Fluch an sich. Toby muß den Mörder von Evening Winterrose finden oder bei Mißerfolg selbst durch den Fluch sterben. Auf der daraus folgenden Suche nach dem Mörder geht Toby weit in ihre Vergangenheit zurück, begenet alten Freunden und Feinden.
Die Geschichte ist spannend und flüssig geschrieben, hat Witz, nie trat Langeweile bei mir auf. Die Charaktere, ob gut oder böse sind alle toll beschrieben. Hätte mir noch vielleicht ein Namensglossar aller Mitwirkenden gewünscht, ist doch am Anfang recht verwirrend. Das Buchcover in den Blautönen ist einfach perfekt zur Geschichte gestaltet.
Beende wie immer mit einem Lieblingszitat:
Oh, Eiche und Esche
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Geschrieben am: 10.03.2010 von: Gast
Bewertung:
October Daye, kurz Toby, ist ein Wechselbalg, das heißt sie ist halb Mensch halb Fae.
Bei dem Auftrag ihres Lehnsherren, seine verschollene Familie zu ...
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October Daye, kurz Toby, ist ein Wechselbalg, das heißt sie ist halb Mensch halb Fae.
Bei dem Auftrag ihres Lehnsherren, seine verschollene Familie zu finden, verliert sie durch einen bösen Zauber 14 Jahre ihres Lebens.
Als sie auf unerklärliche Weise zurück kommt, muss sie feststellen, dass sich die Welt, die menschliche sowie die der Fae, mit ihrem Tod abgefunden hat.
Sie möchte sich von der Magie und den Sommerlanden, der Welt der Fae fern halten.
Es gelingt ihr einigermaßen gut, sich in der menschlichen Welt zurückzuziehen und die Erinnerungen an die 14 verlorenen Jahre zu verdrängen.
Doch als eine der ältesten Fae, die Winterrose ermordet wird, steht ihr eine gefährliche Zeit bevor. Die Winterrose hat Toby vor ihrem Tod durch einen Fluch gebunden.
Sie muss die Mörder finden und zur Strecke bringen, sonst verliert sie ihr eigenes Leben.
Die Suche nach dem wahren Mörder erweist sich als nicht sehr leicht und geradezu tödlich.
Jede Menge Hindernisse und die verwirrenden Gefühle zu Devin machen ihr die Sache zu einem fast unlösbaren Fall.
Ein Buch, das aus 368 Seiten Spannung besteht.
Es ist kein Buch, das man kurz zwischendurch lesen kann, da es sehr anspruchsvoll ist. Die Autorin lässt Luft für eigene Gedankengänge und lässt bis zum Ende nicht durchblicken, wer der wahre Mörder ist.
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Geschrieben am: 04.02.2010 von: Gast
Bewertung:
Mit ihrem Debütroman »October Daye - Winterfluch« (Januar 2010) stellt die US-Autorin Seanan McGuire den 1. Band ihrer Urban Fantasy-Reihe vor die man ...
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Mit ihrem Debütroman »October Daye - Winterfluch« (Januar 2010) stellt die US-Autorin Seanan McGuire den 1. Band ihrer Urban Fantasy-Reihe vor die man vielleicht als Feen-Krimi beschreiben könnte.
October Daye, für ihre Freunde Toby, ist ein Mischling: halb Fee, halb Mensch. Einst hatte sie sich vom Volk der Feen abgewandt, um ein Leben als normaler Mensch zu führen. Doch als sie alles verlor, war ihr lieb war zog sie sich enttäuscht und gekränkt von den Anhängern beider Völker zurück. Jetzt führt sie ein zurückgezogenes Leben in San Francisco und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch.
Doch dann wird die Fürstin des Feenvolks ermordet und Tobys Leben gerät erneut aus den Fugen. Ob sie will oder nicht, sie muss in die Welt der Feen zurückkehren und sich ihrem lang verdrängten Schmerz stellen
Obwohl ich Zeit meines Leselebens auch ein großer Fan des Fantasy-Genres bin habe ich mit »October Daye« tatsächlich meinen ersten Ausflug in diese spezielle Untergattung unternommen. Und soviel ist schon sicher: es wird nicht bei diesem einen Buch bleiben.
Die Autorin lässt die Handlung in den Jahren 1995 (Prolog) und 2009 spielen. Ein Leben zwischen zwei Welten: San Francisco wie wir es kennen und, unbemerkt von den Sterblichen, hinter den Nebeln der Stadt, das Reich der Fea. Eine fantasievoll gestaltete Welt bevölkert von bizarr anmutenden Wesen (wie den katzenartigen Rosenbüschen) und natürlich unzähligen Erscheinungsformen der Reinblütler. Es gibt Magie, Zauber- und Bannsprüche, die Lebensjahre werden in Jahrhunderten und Jahrtausenden gezählt
langweilig kann es den Lesern hier wirklich nicht werden.
Ich habe die Geschichte mit viel Interesse und Freude gelesen, stellenweise schmunzelnd verfolgt wie der scheinbar so harte Kern der Protagonistin immer wieder von Mitgefühl und Verständnis durchbrochen wird, sie ganz langsam und geradezu widerstrebend zurück ins Leben findet und die leidige Aufgabe zu der sich anfangs durch den Fluch einer Sterbenden verdammt sah bei ihr mehr und mehr ein tiefes Bedürfnis nach Gerechtigkeit weckt.
Eine Beurteilung ob dieses Buch zu den besseren, schlechteren oder im Mittelfeld angesiedelten Titeln des Genres gehört wäre in meinem Fall nichts anderes als reine Spekulation. Meine Bewertung spiegelt das bei mir geweckte Interesse wieder, definitiv wissen zu wollen wie es mit Toby weitergeht und ob sich meine Vermutung bestätigt, dass sich Tybalt und nicht Connor für sie als "Mr. Right" entpuppt :).
Die Website der Autorin unter: http://seananmcguire.com
[Die Website zu ihrem Pseudonym "Mira Grant" unter: http://miragrant.com/]
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